Mit Achtsamkeit gegen Stress

Höher, schneller, weiter … Alles in unserer schnelllebigen Welt bringt uns dazu, noch mehr zu wollen. Noch mehr zu tun. Und sich immer weiter zu pushen, bis man nicht mehr kann. Ob es Fitnesswerbungen sind, der Job oder der Wunsch, Hobbys nachzugehen. Aber manchmal, da muss man einfach innehalten und einen Gang herunterschalten. Denn Multitasking bedeutet – seien wir mal ehrlich – nichts anderes als purer Stress. Und der kann dich schnell von „super healthy“ zu „super sick“ bringen. Eine Anti-Stress-Methode, die nicht ohne Grund DER momentane Trend ist, ist Achtsamkeit. Wir zeigen dir, was dahintersteckt und wie du kleine Mindfulness-Übungen easy in deinen Alltag integrieren kannst – für mehr Zen in deinem Leben.

 

Mindfulness als neuer Trend

Achtsamkeit, auch MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) genannt, kommt aus dem Buddhismus und meint nichts anderes, als im Hier und Jetzt zu sein. Mit den Gedanken also weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft festzuhängen und sich bewusst mental auf die Gegenwart zu fokussieren. Und zwar, ohne zu bewerten oder sich gar zu vergleichen. Durch das Loslösen von inneren Dramen gelangt man, laut Psychologen und Meditationsforschern, zu einem gesteigerten Wohlbefinden. Klingt einfacher, als es ist. Deswegen sind Achtsamkeitsübungen, die quasi wie geleitete Meditationen funktionieren, super Helfer beim In-den-Zen-Mode-Gelangen.

Eine Frau sitz in einem Stuhl und hält einen Stift. Auf ihrem Schoß liegt ein Notizbuch

Die bekannteste MBSR-Methode stammt von dem amerikanischen Biologen und Buddhismus-Schüler Jon Kabat-Zinn und ist auch geeignet, wenn du mit Spiritualität und Meditation so gar nichts am Hut hast. Der Fokus seiner Methodik liegt auf Atemübungen, Yoga und Bodyscans. Online (z. B. auf YouTube) findest du viele seiner Übungen für zuhause.

Aber auch zwischendurch kannst du Mindfulness in deinen Alltag bringen. Du möchtest deinen inneren Autopiloten abschalten, das Gedankenkarussell stoppen oder einfach positive Vibes to go? Dann probiere diese kurzen Übungen alleine für dich.

Konzentriere dich zum Beispiel …

  • unter der Dusche auf die Berührung und Geräusche des Wassers,
  • beim Radfahren auf die frische Luft und die Berührungen des Windes,
  • beim Spazierengehen auf die Berührungen mit dem Untergrund und die Geräusche um dich herum,
  • beim ersten Morgenkaffee auf seinen Geruch und Geschmack,
  • beim Küssen auf die Berührungen auf deinen Lippen.

Egal, was du machst: Fokussiere dich, nimm intensiv wahr & finde so deine innere Mitte.

 

AGIDA-Tipp:

Auch Routinen zu durchbrechen kann achtsame Effekte auf dich haben. Schminke dich zum Beispiel mit der linken Hand, anstelle der rechten. Nimm einen anderen Weg zur Bahn. Oder ruf an, anstatt zu schreiben.

 

#goodvibes mit AGIDA

Neben Achtsamkeit gibt es auch viele andere Methoden, um die innere Mitte zu finden und wieder mehr positive Gefühle zu verspüren. Hier kannst du zum Beispiel bei unserer Happy-Mind-Challenge mitmachen, die Challenge, bei der du durch kleine Handlungen dem Alltag entfliehst, dir mehr Me-Time gönnst und glücklicher werden kannst.