So geht nachhaltiger Urlaub

Wer will schon lieber in der Heimat seinen Urlaub verbringen, wenn er zum Beispiel auch auf Bali in einer Hängematte entspannen kann? Besonders Instagram lässt das Fernweh stärker und unsere imaginäre Reise-Bucketliste länger werden. Doch der #travellifestyle hat auch seine Schattenseiten – besonders für die Umwelt. Um der Natur neue Kraft zu schenken, lohnt es sich, nachhaltig zu reisen. Das ist leichter, als man denkt und steht absolut nicht für Verzicht. 

 

Fairabredung mit der Welt

Der Blick über den Tellerrand muss nicht immer 27.454 km weit gehen. Auch in unseren Nachbarländern oder in der Nähe deines Wohnortes lässt sich viel erleben, zum Beispiel bei einem Micro-Adventure. Ob Kanu fahren, eine Stadtführung in der eigenen Stadt oder mit Alpakas wandern gehen: Das eigene Zuhause ist oft spannender, als man denkt. Du bevorzugst trotzdem den Kulturschock mit voller Wucht und möchtest lieber fremde Länder bereisen? Verstehen wir gut! Der Umwelt zuliebe solltest du dir dann aber mehr Zeit dafür nehmen. 

 

Das Fairkehrsmittel der Wahl

Klar, wenn man weiter weg möchte, braucht es meist das Flugzeug. Dass dieses mit seinen Emissionen für das Klima so gut ist, wie Zucker für die Gesundheit, ist dir vermutlich bereits bewusst. Also warum nicht mal den Weg zum Ziel machen und auf Slow Traveling setzen? Zu Fuß, mit dem Drahtesel oder mit dem Zug zu reisen, liefert dir völlig neue, entschleunigende und viel bewusster stattfindende Momente. Und auch am Ziel angekommen lohnt es sich, auf ein Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu setzen. Denn so lernst du auch die Leute des Landes kennen. Du liebst das „Van Life“ und möchtest einen Roadtrip machen? Dann versuche, das Auto voll zu besetzen.

 

Der Trend „Slow Traveling“ steht nicht nur für das Reisemittel, sondern auch für das Ziel. Fans der Bewegung erkunden lieber authentische, unberührte und abgelegene Orte abseits von Touristenhochburgen. Sie reisen in Ruhe mit offenen Augen und Ohren, anstatt gehetzt eine Sehenswürdigkeit nach der nächsten abzuhaken. 

 

Fairliebt in authentische Erlebnisse

Warum am Pool einer riesigen Hotelkette liegen und sich – dank All-inclusive – von morgens bis abends Essen gönnen, das man auch zuhause bekommt? Hierbei entdeckst du leider nichts von deinem Urlaubsland und seiner Kultur. Zudem geht das Geld an große Konzerne, anstatt an die Menschen vor Ort. Nachhaltiger ist es, in kleinen lokalen Unterkünften zu schlafen, in Restaurants zu gehen, in denen auch die Locals essen oder über Märkte zu schlendern und landestypische Spezialitäten zu probieren. Du willst es noch umweltbewusster? Dann halte nach Bio-Unterkünften Ausschau. Denn die achten zum Beispiel auf ihren Energieverbrauch oder auch darauf, woher ihre Lebensmittel kommen. Du fühlst dich im Dschungel der Möglichkeiten verloren? Siegel für nachhaltigen Tourismus wie „Viabono“, „Greenkey“ oder „TourCert“ weisen dir den Weg.

Fairer Lifestyle unterwegs

Auch vor Ort kannst du der Umwelt etwas Gutes tun. Ein Spaziergang am Strand lässt sich ganz easy mit einer kleinen Müllsammel-Aktion verbinden. Beim Einkauf oder im Café kannst du auf Plastikartikel wie Einkaufstüten oder Strohhalme verzichten. Und auch der Wasser- und Stromverbrauch lässt sich problemlos niedrig halten, wenn man es möchte. Ein leichtes Gepäck (Minimalismus rockt!) und Zero-Waste-Artikel wie festes Shampoo, eine Trinkflasche oder ein Jutebeutel lassen deinen ökologischen Fußabdruck außerdem noch besser dastehen. Hier zeigen wir dir, wie du deinen Unverpackt-Lifestyle perfektionieren kannst.

 

Tipp:

Einfach mal treiben lassen: Anstatt Google oder den Reiseführer nach Tipps zu durchforsten, öffnet die Augen für das Wesentliche und spart unnötigen CO2- und Papierverbrauch.

 

Sorglos um die Welt – mit AGIDA

Du willst die Welt entdecken, aber das dafür nötige Budget bereitet dir noch Kopfzerbrechen? Mit unseren Tipps ist damit nun Schluss, denn auch mit kleinem Geldbeutel kannst du Großes erleben! Damit du auf all deinen Abenteuern gesund bleibst, unterstützen wir dich außerdem mit Reiseschutzimpfungen