SO STARTEST DU MIT PARKOUR DURCH

Ab Herbst wieder ins Gym wie alle anderen? Kannst du machen. Oder du fängst mit Parkour an. Die Trendsportart geht in ihren Ursprüngen auf Militärsport zurück und setzt auf saubere und effiziente Bewegung. Klettern, hangeln, springen, mitdenken – Parkour vereint Elemente aus Akrobatik, Leichtathletik und Kampfsport. Neben Ausdauer und Kraft bekommst du außerdem ein besseres Körpergefühl.

 

Parkour ist jedoch noch vielmehr als nur ein anstrengendes Training. Viele Parkour-Athleten sehen ihren Sport als eine Lebenseinstellung. Schließlich geht es darum, immer in Bewegung zu sein. Jederzeit sprungbereit. In einer Gesellschaft, die immer mehr vor Screens sitzt und sich immer weniger bewegt, ist Parkour eine echte Gegenbewegung. Wer sich zu Parkour bekennt, ernährt sich gesund, lernt sich und seinen Körper kennen, studiert Bewegungsabläufe und übt sie wieder und wieder. Bis sie perfekt sitzen.

 

Parkour lässt dich deine Grenzen spüren – um sie dann zu überwinden!

Kribbelt es dich in den Fußspitzen? Szene-Kenner Endijs Miscenko erklärt dir, wie auch du mit Parkour anfangen kannst. Nachdem ihm viele Sportarten schnell zu langweilig wurden, hat er mit Parkour seine Berufung gefunden. Er gehört zum Team Ashigaru, einem der bekanntesten Parkour-Teams in Deutschland. Zusammen haben sie bereits Parkour-Parks entworfen und in Filmen Stunts übernommen.

Trainieren kannst du immer – es zählt das Mindset!

Parkour ist eine Allwetter-Sportart – schließlich ist die ursprüngliche Idee dahinter, in jeder Situation flüchten zu können. Parkour-Plätze mit guten Trainingsmöglichkeiten gibt es in immer mehr Städten. Hier triffst du auch auf andere Parkour-Begeisterte. 

1. Der richtige Moment ist JETZT
Parkour kennt so gut wie keine Einstiegshürden. Alles, was du brauchst, sind ein paar bequeme Turnschuhe, lockere Sportkleidung und eine gute Selbsteinschätzung.
 
2. Bleib in Form
Parkourläufer sind super fit – oder werden es durch das Training. Wenn du da noch Luft nach oben hast, kannst du zur Vorbereitung Muskel- oder Ausdauertraining machen. 

3. Finde deine Area
Um mit Parkour anzufangen, triff am besten andere Leute aus der Szene. Zum Beispiel an Spots, wo die urbane Architektur sowohl Anfängern als auch Profis Spaß bereitet. Die Szene vernetzt sich viel über Facebook, zum Beispiel in der Ashigaru-Gruppe. In der App PK-Spotter gibt es Tipps für herausfordernde Spots. Ein guter Anlaufpunkt sind außerdem Parkour-Parks. Inzwischen bieten auch viele Sportvereine wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt Parkour-Kurse an.

4. Train hard, work hard!
Die ersten Basic Moves, Landetechniken und das Überwinden von Hindernissen beherrschst du bereits nach ein paar Monaten und du wirst schnell sehen, wie frei du dich bewegen kannst. Danach geht es immer weiter und darum, sich kontinuierlich zu verbessern. Ein Ende gibt es dabei nicht – darum wird dir bei Parkour ganz sicher auch nie langweilig! Wichtig ist es, dranzubleiben und dich von Rückschlägen nicht demotivieren zu lassen.

Tipp von Endijs: „Hol dir einen Coach! Schon ein Tag Coaching hilft zu lernen, wie die Bewegungen funktionieren. Die meisten denken bei Parkour zuerst an Sprünge von Haus zu Haus. Das ist aber definitiv nur was für Profis. Im Parkour geht es nicht ums Risiko, sondern um kreative Bewegung und darum, sich selbst zu challengen.“ 

Sport machen und Bonus schnappen

Mit unseren Gesundheitskursen kannst du deinen Körper für das Parkour-Training vorbereiten und gleichzeitig Punkte für deinen Gesundheitsbonus sammeln – egal, ob du an Kursen der AOK Hessen oder bei einem externen Partner teilnimmst. Finde deinen Kurs und schnapp dir den 360 € AGIDA-Bonus!