Track dich fit – elektronische Gadgets für ein gesünderes Leben

Es klingt so einfach in der Theorie: Treib Sport, ernähr dich gut und gönn dir jede Nacht acht Stunden Schlaf –schon fühlst du dich wohl, bist fit und attraktiv. In der Praxis ist das nicht immer so einfach. Ein Fitnesstracker kann dir dabei helfen, dauerhaft gesund zu leben. Er kombiniert verschiedene Funktionen wie Schrittzähler, Pulsmesser, Schlaf- und Ernährungstagebuch. So erfährst du mehr über deine Fitness und deine Lebensgewohnheiten. Wir haben gecheckt: Sind Fitnessarmbänder technischer Schnickschnack oder eine sinnvolle und gesundheitsfördernde Anschaffung?

 

Was ist ein Fitnesstracker? Mehr als nur ein Schrittzähler!

Activity Tracker gehören zu den sogenannten Wearables – Computertechnologien, die am Körper getragen werden und User im Alltag unterstützen. Einen Fitnesstracker trägst du meist wie eine Armbanduhr am Handgelenk. Dort misst er

  • mit dreidimensionalen Sensoren deine Bewegungen nach vorne/hinten, zur Seite und nach oben/unten. So kann ein Fitnesstracker deine Schritte zählen. Er zeichnet auch deine Leistungen beim Schwimmen oder Radfahren auf – manche Modelle machen das auch bei anderen Sportarten, beispielsweise Yoga, Tanzen oder Klettern.
     
  • je nach Modell deine Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Sauerstoffgehalt oder Blutdruck. Dadurch erkennt der Tracker auch Schlafphasen.

Üblicherweise ist der Fitnesstracker mit einer App verknüpft. Dort werden dir deine Daten präsentiert und analysiert.

 

Der Personal Trainer am Handgelenk: So helfen Fitnesstracker beim Sport

Ein fitter Body und ein gutes Körpergefühl sind eine großartige Belohnung für deine Anstrengungen. Viele Sportanfänger neigen allerdings dazu, sich zu hohe Ziele zu setzen. Dadurch sind sie schnell erschöpft oder scheitern an ihren unrealistischen Vorstellungen. Das Resultat: Deine Lust schwindet und du gibst vielleicht auf.

Der Activity Tracker schützt vor einer Überanstrengung: Er schlägt Alarm, wenn deine Herzfrequenz zu hoch wird. So sorgt er dafür, dass du dir nicht zu viel zumutest. Mit ihm setzt du dir machbare Ziele und wirst in kleinen Etappen fitter. Anhand der erhobenen Zahlen und Daten planst du, wie viele Schritte du am Tag gehen oder wie viel Sport du in der Woche treiben willst. Fange klein an und erhöhe deine Aktivität mit der Zeit. Vielleicht verleiht dir dein Tracker dafür eine coole Auszeichnung als Belohnung. Hochpreisige Exemplare erstellen dir sogar einen individuellen Trainingsplan, der zu deiner Kondition und deinen Fortschritten passt. Dieser beinhaltet auch trainingsfreie Tage, damit du dich erholst und deinen Körper nicht überlastest.

Tracker sind Allround-Begleiter durch den Alltag

Ein umfangreicher Fitnesstracker ist nicht nur eine Hilfe beim Sport: Als Habit Tracker optimiert er auch deine Essgewohnheiten und sogar deine Schlafhygiene.

 

So unterstützt der Fitnesstracker eine gesunde Lebensweise:

 

  • Kalorienbilanz: Bei einigen Modellen kannst du in der App protokollieren, was du gegessen hast. Wird deine Aktivität gematcht, siehst du schnell, ob deine Kalorienbilanz im grünen Bereich ist. So weißt du genau, wie viel du trainieren musst, wenn du abnehmen willst – oder auf welche Nahrungsmittel du besser verzichtest.
  • Schlafprotokoll: Das Gerät erkennt an deinen Bewegungen und an deinem Puls, wann du wie tief schläfst und wie oft du in der Nacht wachliegst. Du fühlst dich jeden Morgen wie gerädert? Vielleicht stehst du zur falschen Zeit auf. Dein Tracker gibt dir darüber Aufschluss, ob du dich gerade in einer Tiefschlafphase befandst. Genauso wirst du sehen, dass sich dein Schlaf verbessert, wenn du regelmäßig trainierst.
  • Regenerationstracking: Geräte der neuesten Generationen beobachten nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Erholung. Denn nur, wer dem Körper nach dem Training Zeit gibt, sich zu regenerieren, erreicht auch seine Sportziele. Genauso ist ein gesunder Lebensstil mit möglichst wenig Stressfaktoren essenziell für ein gutes Körpergefühl.

 

Wichtig zu wissen: Jede Technik hat ihre Grenzen. Sie ersetzt weder einen menschlichen Fitnesstrainer noch einen Arzt. Ein Computer am Handgelenk warnt dich nicht, wenn du eine Übung falsch ausführst oder ob du deine Gelenke beim Training zu stark belastest. Er prüft auch nicht, ob du dich wirklich gesund und ausgewogen ernährst.

 

Drei Gründe gegen den Fitnesstracker

Ist ein Fitnessarmband am Handgelenk ein Must-have? Immerhin gibt es einfache Modelle schon für einen kleinen Preis. Es gibt jedoch auch Argumente, die vielleicht für dich dagegensprechen.

 

Das solltest du wissen, bevor du dir einen Activity Tracker zulegst:

 

  1. Der Tracker braucht deine Daten: Du musst ihm einiges über dich verraten, beispielsweise deine Schrittlänge, dein Alter und dein Körpergewicht. Hast du dazu keine Lust, kann er nicht richtig arbeiten.
     
  2. Du weißt nicht, wer deine Daten einsehen kann: Du teilst mit dem Gerät sehr persönliche Details, zum Beispiel, wann du schläfst oder sensible Gesundheitsdaten. Diese könnten an Dritte weitergeben oder gehackt werden. Informiere dich daher zu den Datenschutzbestimmungen des Herstellers.
     
  3. Self-Tracking hat seine Grenzen: Die ständige Selbstoptimierung birgt die Gefahr, dass du immer weiter und höher hinauswillst. Das stresst nicht nur, es kann süchtig machen.

 

Nächster Schritt: Finde einen Sparringspartner und sichere dir einen Bonus

Bist du jetzt voll motiviert, deine Fitness zu verbessern? Schnür deine Laufschuhe und beobachte, wie du jedes Mal ein Stück weiterkommst. Du könntest aber auch nach Feierabend schnell unsere Tabata-Challenge einschieben – ein Intervall dauert nur vier Minuten.

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