Healthy Habits: besser essen, bewegen, denken und fühlen

Auch bei Stress und Hektik gesund essen, weniger ängstlich sein und mehr gegen die Rückenschmerzen tun: Bestimmt hattest du schon öfter ähnlich gute Vorhaben und bist regelmäßig an altbekannten Verhaltensmustern gescheitert. Neue Gewohnheiten zu etablieren braucht manchmal einfach ein kluges Konzept. Mit den sogenannten Healthy Habits veränderst du jeden Tag etwas mit kleinen positiven Entscheidungen – frei nach „ein gutes Leben ist Gewohnheitssache“. Das Beste daran: Mit der Zeit triffst du automatisch eine gesunde Wahl. Von den ersten Schritten bis hin zum großen Ganzen - hier sind zehn Vorschläge für deine neuen guten Gewohnheiten.

 

Emotional glücklich und mental stark – mit neuen Gewohnheiten

Besser denken, besser fühlen: Für ein glückliches Leben kümmerst du dich um Geist und Seele genauso gut wie um deinen Körper. Davon profitiert am Ende auch deine Gesundheit, denn Stress und Gefühlsballast sind echte Krankmacher.
 

1. Probiere etwas Neues aus

Routinen geben dir Sicherheit. Sie sorgen aber oft dafür, dass du in deiner Komfortzone verharrst. Daher tut es dir gut, dich von Zeit zu Zeit selbst herauszufordern und neue Routinen auszuprobieren: Lerne eine neue Sprache, zum Beispiel bei einem Online-Kurs an der Volkshochschule. Sind Touren in andere Länder gerade nicht möglich, mache einen Streetview-Spaziergang zu den Highlights in Rio de Janeiro. Der Effekt: Neues regt dich an und du machst dich unabhängiger von äußeren Erlebnissen und Eindrücken, weil du dich innerlich reich fühlst.

 

2. Dankbarkeit lernen

Zugegeben, dankbar zu sein ist manchmal gar nicht so einfach. Gerade, wenn du einen stressigen Tag an der Uni oder Stress mit gefühlt jedem in der Arbeit hattest. Willst du dich darin üben, deine negativen Denkmuster zu verändern, kannst du die schönen Momente des Tages (die es immer trotzdem gibt!) mit Fotos festhalten und abends nochmal anschauen. Oder du schreibst abends drei inspirierende Sätze auf, die in Gesprächen mit anderen gefallen sind. Ob deine Lieblingskollegin dir nach ihrem Urlaub sagt, dass sie dich vermisst hat – oder du spontan deine Eltern anrufst und ihnen sagst, wie stolz du auf sie bist. Du wirst sehen: Gründe zum Dankbarsein gibt es jeden Tag.

 

3. Reserviere jeden Tag Me-Time

Genau wie dein Körper braucht auch dein Kopf Regenerationsphasen. Sonst fühlst du dich traurig und gestresst und hast keine Lust mehr, Dinge anzupacken und auszuprobieren. Nimm dir daher jeden Tag etwas Zeit für dich: Male ein Mandala aus oder entspanne dich in einem ausgiebigen Mandelölbad. Dafür gehst du am besten offline und schaltest dein Smartphone aus. So stört niemand deinen Self-Care-Moment.

 

4. Gewöhne dir eine neue Schlafroutine an

Was Schlafen mit Selbstfürsorge zu tun hat? Schlechter oder zu wenig Schlaf wirkt sich mit der Zeit auf deine mentale Gesundheit aus. Du kannst dich kaum konzentrieren, weniger leisten und reagierst gereizt. Für guten Schlaf hilft es, dir eine Abendroutine anzugewöhnen. Dabei legst du zunächst einmal feste Uhrzeiten fürs Aufstehen und ins Bett gehen fest. Auch Atemübungen, beruhigende Geräusche und ätherische Öle helfen dir beim Einschlafen. Mit der Zeit wird dich dein ausgeruhtes Gefühl von selbst jeden Abend zu deinen Schlafroutinen führen.


Ernährung und Essgewohnheiten: So gehen Healthy Habits beim Essen

Das hast du sicher schon öfter gehört: Vitamine, Ballaststoffe und wenig Zucker tun uns gut. Bei Healthy Habits ist nicht nur was wir essen entscheidend, sondern auch wie:

 

5. Genieße langsam und achtsam

Statt das Abendessen nebenbei herunter zu schlingen, versuche dir Zeit zu nehmen und bewusst zu essen. Dann verdaust du deine Mahlzeit optimal – und das wiederum tut deinem Körper gut. Nimm die Zutaten bewusst war, schmecke und rieche sie. Mit der Zeit bekommst du ein Gespür dafür, wie dein Körper auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Wenn du zu regelmäßigen Zeiten isst, vermeidest du unkontrollierte Heißhungerattacken und bekommst ein gutes Gespür dafür, wann du satt bist.

 

6. Bei Emotional Eating den Stress anders umleiten

Liebeskummer, Ärger im Job oder Streit in der Familie: In Stresssituationen oder bei emotionaler Belastung ist schnell die ganze Chipstüte leer gefuttert. Bevor du dir beim nächsten Mal einen ungesunde Seelentröster gönnst, frage dich: Habe ich wirklich Hunger oder will ich mich von meinen Gefühlen ablenken? Versuche, ein anderes Ventil für deine negativen Gefühle zu finden. Lies ein paar Seiten in deinem Lieblingsbuch, laufe einmal um den Block oder zähle deinen Atem bis zehn. So kommst du schneller aus einem Tief, als wenn du zusätzlich noch ein schlechtes Gewissen wegen der ungesunden Ablenkung hast.

 

7. Trink ausreichend Wasser

Wasser ist ein echter Alleskönner. Viel Flüssigkeit regelt deinen Stoffwechsel, sorgt für schöne Haut und einen fitten Geist. All das wiederum schenkt dir emotionales Wohlbefinden. Als Healthy Habit nimmst du daher täglich am besten mindesten 1,5 Liter zu dir. Wasser allein ist dir zu langweilig? Kein Problem – mit einem Stück Orange, Gurke oder Ingwer lässt es sich einfach aufpimpen.
 

Fitness und Bewegung: Gesunde Gewohnheiten für ein aktives Leben

Du willst dich mit deinem Körper rundum wohlfühlen und fit durch den Alltag gehen?
Dazu ist nicht unbedingt ein tägliches Workout im Fitnessstudio nötig. Schon mit einfachen, gesunden Gewohnheiten im Alltag bringst du dich in Schwung und trainierst deine Muskeln.

 

8. Lege feste Termine für dein Workout fest

Nach der Arbeit bist du plötzlich viel zu müde, um noch joggen zu gehen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag – und ehe du dich versiehst, hast du einen ganzen Monat ausgesetzt. Planst du dagegen immer bestimmte Uhrzeiten oder Tage für dein Workout ein, läufst du weniger Gefahr, es ständig zu verschieben. Meldest du dich zu einem Online-Kurs an, ist bereits ein fixer Termin pro Woche vorgegeben. Genauso toll ist ein virtuelles Yoga-Date mit einem Trainingspartner.
 

9. Sorge für viel Tageslicht

Im Freien sicherst du dir jede Menge Vitamin D. Das sorgt für gute Laune und stärkt dein Immunsystem. Daher solltest du versuchen, so oft wie möglich nach draußen zu kommen. Ein Spaziergang in der Mittagspause bietet dafür eine gute Gelegenheit. Oder du läufst morgens auf dem Weg zur Arbeit oder Uni einen kleinen Umweg, zum Beispiel durch einen nahegelegenen Park.
 

10. Nutze jede Möglichkeit, dich zu bewegen

Bleibst du im Alltag in Bewegung, trainierst du deinen ganzen Körper nebenbei. Nimm in der Arbeit die Treppe, mache mit dem Staubsauger ein paar Moves oder nutze die Werbepausen deiner Lieblingssoap für einige Liegestützen. Tipp: Wenn du den Schrittzähler auf dem Handy aktivierst, behältst du genau im Blick, wieviel du dich tatsächlich bewegt hast. Ein gutes Tagesziel sind etwa 10.000 Schritte.

 

Healthy Habits: Schrittweise zu einem glücklichen Lifestyle

Eine gesunde Lebensweise ist die Voraussetzung für ein gutes Leben. Oft scheitert es daran, dass du zu hohe Ansprüche an dich selbst hast oder dir unrealistische Ziele setzt. Einfacher ist es, wenn du in kleinen Schritten und kontinuierlich vorangehst. Integriere immer mehr Healthy Habits in deinen Alltag und freu dich über jeden kleinen Erfolg. So wird es irgendwann selbstverständlich für dich, auf deine körperliche und mentale Gesundheit zu achten. Auf deinem Weg hilft es, deine Gewohnheiten mit Habit Tracking im Auge zu behalten. Legst du dir außerdem ein Bullet-Journal an, bleibst du achtsam und zeigst dir selbst die positiven Dinge in deinem Alltag auf.