Klettern und Bouldern als neue Sporttrends

Nicht nur seitdem Klettern als Teil der nächsten Olympia-Austragung verkündet wurde, ist der Sport beliebt. Die Aufnahme ins olympische Programm zeigt, wie sehr die Sportart doch immer mehr bei Jung und Alt im Trend liegt. Wir zeigen, warum es sich lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen. 

 

Nächster Stopp: Olympia

In Olympia wird eine Kombination aus den Sportkletterdisziplinen Lead, Speed und Bouldern absolviert werden. Während die ersten beiden Disziplinen eher von Leistungssportlern trainiert werden, ist Bouldern auch längst im Breitensport angekommen. Und das hat seinen Grund! 

 

Bouldern: Das „Ö“ steht für „öde“

Boulderhallen sind heute der Place to be für alle, die gerne aktiv sind. Hier wird mit Freunden gemeinsam geschwitzt und sich mit neuen Leuten connectet. Die Verbindung: die gemeinsame Passion. Denn hat man einmal eine Halle besichtigt, weiß man, dass Bouldern für viele mehr als nur ein Hobby ist. Und es ist definitiv in der breiten Masse angekommen. Was ist das Erfolgsrezept des Sports, bei dem in Absprunghöhe ohne Seil geklettert wird?

  • Teamvibes: Auch wenn man an der Wand auf sich gestellt ist, beim Klettern ist der Support von unten hoch. Routen werden bei einem kleinen Plausch außerdem gerne gemeinsam gelöst. 
  • Wenige Essentials: Viel Equipment braucht es nicht und vor allem kein Eigenes. Die Boulderschuhe und ggf. Chalk (= spezielles Pulver für mehr Grip) kann man sich in den Hallen immer ausleihen. 
  • Sportlicher Quickie: Die Routen sind kurz und knackig. Statt stundenlang die eigene Ausdauer zu trainieren, müssen hier nur kurz die Zähne zusammengebissen werden. Der Fokus liegt auf Koordination, Technik und dem Austesten von Grenzen. Dabei kann man sich ganz auf die einzelnen Bewegungen konzentrieren und die Abläufe trainieren. Und das motiviert und macht Spaß!
  • Mutausbrüche gratis: Wer seine Höhenangst besiegen möchte, fängt hier klein an. Die Wände sind maximal 4 Meter hoch und wenn man mal nicht weiterkommt, kann man sich beruhigt auf die weichen Matten fallen lassen.

Boulderhallen findest du mittlerweile in jeder größeren Stadt. Und wenn dich der Hype gepackt hat, kannst du mit einer eigenen Matte auch an vielen Outdoor-Spots frei herum klettern.

Natürlich hat auch das klassische Klettern mit Seil und Karabiner viele Vorzüge! Es lohnt sich vor allem für jene, die gerne hoch hinaus möchten. Hier zeigen sich noch mehr Herausforderungen, es müssen noch mehr Grenzen überwunden und sich noch mehr mit dem eigenen Körper auseinandergesetzt werden. Quasi das nächste Level, wenn du das Bouldern gemeistert hast.

 

Power statt Aua

Egal ob du an bunten Klötzen knifflige Routen boulderst oder du dich mit einem Seil gesichert an hohen Steinwänden bis ganz nach oben arbeitest: Klettern liefert dem ganzen Körper wertvolle Benefits. Bei regelmäßigem Training stärkt es den gesamten Oberkörper. Die Rücken- und Bauchmuskulatur wird gestärkt und deine Arme gewinnen an Kraft. Da die gesamte Muskelkette mit dem eigenen Körpergewicht trainiert wird, bauen Kletterer nicht sinnlos Masse, sondern effektiv Kraft und Kraftausdauer auf. Außerdem werden Koordination und Gleichgewicht geschult und das eigene Körpergefühl verbessert. 

 

Teilzeit-Kletteraffe zu sein lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Klettern ist nicht nur ein Ausgleich zu anderen Sportarten, sondern kräftigt den Körper auch für diese.

 

Obenrum frei

Okay, von außen betrachtet wirst du durchs Klettern also fit, aber was ist mit deinem Inneren? Denn der perfekte Sport ist natürlich im Idealfall ein Seelenfutter obendrauf. 
Auch das kann Klettern erfüllen, check! Denn die ständig neuen Entscheidungen vor jedem Griff und Schritt lenken von allem ab, was dir vorher vielleicht durch den Kopf ging. Damit du deine Mission „Route schaffen“ erfolgreich absolvierst, musst du dich aber auch im Kopf frei machen und entspannen. Denn nur so hast du die nötige mentale Power, den Mut, deine Komfortzone zu verlassen. Und nur wenn du das schaffst, kommst du beim Klettern voran und verbesserst dich. Schritt für Schritt. Man könnte fast sagen: Das Gehirn ist beim Klettern mitunter der wichtigste Muskel. Denn wie bei vielem entscheidet auch hier der Kopf über „Top oder Flop“. 

 

AGIDA-Check

Deine körperliche und mentale Power erfährt ein Upgrade, dein Stresslevel ein Downgrade. Was will man mehr? 

Spaß: 4 von 5
Challenge: 5 von 5
Adrenalin: 5 von 5
Anstrengung: 4 von 5
Kreativität: 4 von 5
Für Anfänger: 3 von 5
Für die Clique: 4 von 5

 

Ganz gechillt – mit AGIDA

Gedankenchaos, Stress oder Höhenangst können dazu führen, dass du nicht hundertprozentig „da“ bist. Und das kann beim Klettern gefährlich werden. Mit Entspannungstechniken kannst du dich herunterfahren. Hier zeigen wir dir kurze Achtsamkeitsübungen, die dir von 0 auf 100 Ruhe und den nötigen Fokus liefern. Mit unserem Online-Kurs „Stress im Griff“ kannst du dich außerdem präventiv wappnen.