Busy @home: Ohne Heimarbeit geht bei vielen nichts mehr  

Ein Arbeitsweg vom Bett zum Tisch und den Rest des Tages gemütlich in der Jogginghose verbringen – das ist natürlich entspannter, als geschniegelt im lauten Großraumbüro zu sitzen. Für viele ist mindestens zweimal die Woche daheim arbeiten inzwischen sogar ein Must, das sie bei der Einstellung zur Bedingung machen. Corona hat dem Homeoffice einen zusätzlichen Push gegeben und immer mehr Unternehmen werden sicher auch langfristig darauf setzen.

 

Homeoffice-Benefits: weniger Stress, mehr Zeit und ein geringerer CO2-Fußabdruck …

Relaxt in den Tag starten, statt mit dem Auto in der Rush-Hour feststecken. Keine Wartezeiten, wenn die U-Bahn wieder Verspätung hat. Weniger Ausgaben für Fahrkarten und Benzin - das Homeoffice hat schon beim Thema Anreise für viele seine offensichtlichen Vorteile. Von Zuhause zu arbeiten ist auch gut für unsere Umwelt, denn der Berufsverkehr belastet sie mit Schadstoffen. Wenn die Fahrzeit wegfällt, bleibt dir zudem mehr Zeit für Dinge, die dir wichtig sind – wie deine sportliche Aktivitäten oder der Cappuccino mit Freunden.

 

… und ein paar kleine Nachteile: Arbeitest du auch ständig länger?

Okay, ein paar Haken hat das Arbeiten von Zuhause trotzdem. Vielleicht hast du in deiner kleinen Wohnung oder im WG-Zimmer keinen richtigen Arbeitsplatz, an dem du dich gut konzentrieren kannst. Oder du arbeitest ständig länger, weil du nach Feierabend nicht gedanklich abschließen kannst. Vielleicht fehlen dir deine Kollegen für den Smalltalk und ein paar Lacher zwischendurch. Mit unserem Homeoffice-Guide kannst du deinen Heimarbeitsplatz mit wenigen Mitteln professionell einrichten – und dein tägliches Pensum so managen, dass du effizient bleibst und dich nach Feierabend gut von der Arbeit abgrenzt.

7 Strategien für effizientes Arbeiten im Homeoffice

Dein Büro ist eingerichtet, Laptop, Telefon und Notizbuch liegen bereit. Und wie bleibst du auch im privaten Raum produktiv? Diese Tipps helfen dir bei deiner Work-Life-Balance.

  1. Workrituale festlegen: Besonders im Homeoffice hilft dir eine Morgenroutine dabei, entspannt und positiv in den Arbeitstag zu starten. Leg dir täglich eine feste Uhrzeit zum Aufstehen fest. Mach dich fertig, als würdest du ins Büro gehen. Egal ob du dich schminkst, ein Hemd anziehst oder eine schöne Bluse – Hauptsache, du stellst dich gedanklich auf die Arbeit ein. So tust du den ersten Schritt zum achtsamen Arbeiten.
     
  2. To-do’s ordnen: Überlege dir als Erstes, welche Aufgaben für den Tag anfallen und ordne sie in Kategorien ein – von sehr dringend bis weniger eilig. Du bist flexibler als im Büro, daher läufst du zuhause eher Gefahr, zu viel Zeit mit unwichtigen Aufgaben zu verbringen. Dafür sitzt du dann abends länger am Laptop.
     
  3. Teamgefühl stärken:Mit manchen Kollegen hast du wahrscheinlich bei Calls oder Meetings viel zu tun. Andere siehst du dagegen fast nie: Schlage deinem Chef zum Beispiel einen Tag in der Woche vor, an dem jeder im Team eine Viertelstunde mit den Kollegen telefoniert, mit denen es wenig Berührungspunkte gibt. Stärkt das Teamgefühl auch auf Distanz.
     
  4. Verbunden bleiben: Den ganzen Arbeitstag sitzt du allein in deiner Wohnung wie wäre es zur Ablenkung mit einem virtuellen Lunchdate oder Stammtisch? Oder triff dich im Feierabend direkt mit Freunden oder Kollegen, etwa beim gemeinsamen Sport im Freien.
     
  5. Business abschließen: Nimm dir bewusst abends zehn Minuten, um Dokumente und Mails zu ordnen und leere Kaffeetassen abzuräumen. So ist Chaos auf dem Schreibtisch und in deinem Kopf ausgeschlossen – und du schließt mit dem Arbeitstag ab.
     
  6. Arbeitszeiten einhalten: Viele Unternehmen haben Kernarbeitszeiten. Ist das bei dir nicht der Fall, bestimme selbst eine feste Uhrzeit für Arbeitsbeginn- und ende.Nutz deineMittagspause auch als echte Auszeit und versuche, nicht vor dem Bildschirm zu essen. Abends noch schnell Mails checken? Keine gute Idee. Notiere lieber die Eindrücke des Tages in einem Bullet Journal, um sie zu verarbeiten. Auch Habit Tracking ist eine gute Abendroutine. So bleibst du in deinem stressigen Alltag achtsam und verlierst deine eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen.
     
  7. Homeoffice mit Kindern schaffen: Wenn ihr zwei Elternteile zuhause seid, vereinbart beispielsweise feste Zeiten, wann ihr euch abwechselt. Wenn das gar nicht funktioniert, sprich offen mit deinem Arbeitgeber. Versuche gemeinsam Lösungen zu finden, zum Beispiel durch Gleitzeit. Nimm dir Pausen, um ohne Ablenkung Zeit mit deinen Kindern verbringen.


Arbeiten von Zuhause aus = Benefits für alle

Gehst du es richtig an, hat die Heimarbeit viele Vorteile. Nicht nur für dich, sondern auch für deinen Arbeitgeber. Er hat weniger Kosten und gleichzeitig produktive Mitarbeiter. Wichtig ist, dass du deine Arbeitszeit effektiv nutzt und dabei auf deine Work-Life-Balance achtest. Gönn dir deine verdiente Erholung, um am nächsten Tag wieder kreativ durchzustarten! Wir helfen dir dabei, zusätzliche Energie für den Alltag zu tanken: Mit der Happy-Mind-Challenge nimmst du dir Zeit für dich, mit bewusster