Foodtrend: One-Pot-Gerichte

Ob auf dem Festival, nach der Arbeit oder an einem Abend mit vielen Freunden: Nicht immer hat man Zeit, Lust oder genügend Utensilien zum Kochen. Die amerikanische Foodbloggerin Martha Stewart kannte diese Probleme ebenfalls und tischte ihrer Community die perfekte Lösung auf: One-Pot-Pasta. Tatsächlich war ihre Kreation aber gar nicht so neu, sondern schon zu Großmutters Zeiten der Renner schlechthin. Denn One-Pot-Gerichte, egal ob mit oder ohne Nudeln, sind dem klassischen Eintopf sehr ähnlich. Egal, wie man es nennt, One-Pot-Gerichte haben eine große Fanbase: von faulen Köchen und Abwaschmuffeln über Workaholics bis hin zu Instagrammern. Grund genug, uns den Hype näher anzusehen. Funktioniert es wirklich so easy, wie alle sagen? Und schmeckt es überhaupt?

 

One-Pot-Gerichte haben auch einen Gesundheits-Pluspunkt: Das Wasser, in dem alle Vitamine von Gemüse und Co landen, wird nicht weggeschüttet. Es bleibt Teil des Gerichtes und das kommt dir zugute. Jackpot! 

 

Die Zauberformel

One-Pot-Gerichte funktionieren nach einem simplen Prinzip: Alle Zutaten mit gleicher Garzeit werden auf einen Schlag in den Topf geworfen und gegebenenfalls kurz angedünstet. Nach und nach wird Flüssigkeit dazugegeben, in der sie schön gemütlich köcheln und so einen intensiven Geschmack entwickeln können. Quasi doppelt so gut wie normale Gerichte. Denn: Die Basiszutaten saugen sich mit Soße voll und nehmen dabei das Aroma der anderen Zutaten wie Kräuter und Gewürze auf.

Beim Kochen der One-Pot-Gerichte kann eigentlich so gut wie nichts schiefgehen. Das einzige, was beachtet werden sollte, ist die Garzeit der einzelnen Zutaten. Hier kann man ein bisschen herumprobieren und manche Zutaten vielleicht doch erst ein bisschen später hinzufügen, damit sie nicht zu matschig werden. Besonders bei One-Pot-Pasta ist das wichtig. Denn wer mag schon matschige Nudeln? Was du in den Topf gibst, ist dir überlassen. Ob Nudeln, Kartoffeln, Gnocci oder Quinoa. Gemüse, Fisch oder Fleisch. Tomatensoße, Gemüsebrühe, oder Kokosmilch. Im Topf ist, was du gerne isst.

 

Tipp: 

Warum extra einkaufen, wenn du vermutlich genug zuhause hast? Schau doch mal in deinen Kühlschrank und verwerte all deine Reste – natürlich nur, wenn es geschmacklich passt.

Sommer aus dem Topf

Du möchtest trotzdem noch etwas Inspiration? Dann probiere doch mal unsere sommerliche Nudelvariante. Damit wird jeder deiner potenziellen Gäste hinterher sagen: Pasta und basta!
 

Grüne Zitronen-Gemüse-Pasta
(für 4 Personen)
  • 200 g grüne Bohnen
  • 300 g grüner Spargel
  • 3 Stangen Frühlingslauch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Stiele Petersilie
  • 400 g grüne Bandnudeln
  • 200 ml Sahne
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Geriebener Parmesan (optional)

 

So geht’s:

Alle Zutaten waschen und klein schneiden. Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und anschließend den Saft auspressen. Wasser für die Gemüsebrühe aufkochen. Zwiebel andünsten. Anschließend das restliche Gemüse, die Gewürze, die Zitronenschale sowie alle Flüssigkeiten in den Topf geben und 2 Minuten köcheln lassen. Nudeln hinzufügen und den Sud nun solange köcheln lassen, bis diese die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Mit Parmesan servieren. 

 

Tob dich aus – mit AGIDA

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