Trendsport Skaten im AGIDA-Check

Der beliebte Retro-Lifestyle ist zurück und mit ihm die Bretter, die für manche die Welt bedeuten. Skateboarden stand schon immer nicht nur für einen Sport, sondern gleichzeitig auch für ein Lebensgefühl. Der hippe Vibe der Boards soll sogar die Olympischen Spiele lässiger werden lassen und gilt deshalb ab der nächsten Austragung als olympische Disziplin. Wir haben uns einmal angesehen, was der neu erwachte Trend alles kann.

 

Nicht nur für Pros

Cool und irgendwie total underground: So haben Skater wohl schon immer auf die meisten Nicht-Skater unter uns gewirkt. Kein Wunder, führen sie doch rasante Sprünge und beängstigende Tricks mit einer Leichtigkeit aus, die einen als Zuschauer nur erblassen lässt. Aber Tricks sind nur der halbe Spaß: Auch als urbanes und umweltbewusstes Fortbewegungsmittel oder einfach so, um sich ein bisschen an der frischen Luft zu bewegen, machen die szenigen Boards echt Laune und trainieren nebenbei die Bein- und Gesäßmuskeln. Und das geht auch als Anfänger! 

 

Board ist nicht gleich Board

Neben dem klassischen Skateboard, das schon in den 90ern seinen großen Auftritt hatte, gibt es heute auch noch das Longboard und den Cruiser. Und die unterscheiden sich vor allem in ihrer Verwendung.
 
Skateboard: kürzer, kleinere Rollen, wackliger, gut für Tricks, Fortbewegung anstrengender

Longboard: länger, große Standfläche, große und stabile Rollen, guter Halt, entspannte Fortbewegung

Cruiser Board: kürzer, kleine Standfläche, kleine und weiche Rollen, einfache Fortbewegung

Ein lässiges Surffeeling, bei dem du in Schlangenlinien ganz smooth über den Asphalt gleitest, ermöglicht dir das Longboard. Da du hier einen besseren Halt hast und Tricks zu Beginn meist sowieso noch keine Option sind, lohnt sich dieses Board für Anfänger besonders und ist unser absoluter Favorit.

AGIDA-Hinweis:

Skaten bringt eine hohe Verletzungsgefahr mit sich, vor allem für die Finger, Handgelenke und Arme. Um dich vor Stürzen zu schützen, solltest du es besonders als Skate-Newbie langsam angehen lassen. Protektoren und Helm können dich zusätzlich schützen.

 

Aller Anfang muss nicht schwer sein

Wenn du Lust hast, das Skaten auszutesten, musst du dir nicht gleich ein eigenes Board kaufen. Viele Skateshops verleihen ihre Bretter auch. Und dann kann es auch schon losgehen, aber besser nicht direkt auf der Pipe! Suche dir einen ruhigen Platz mit glattem Betonboden, dann geht das Anschubsen und vor allem Auf-dem-Brett-bleiben leichter. Zu Beginn reicht es, das Geradeausfahren, Stoppen, Drehen und Wenden zu beherrschen. Spiele bei einer langsamen Fahrt mit deinem Körpergewicht und trainiere so die Balance. Große Schritte beim Abstoßen sind außerdem besser als kleine. Sobald du die Basics beherrschst, kannst du natürlich auch Tricks üben. Dazu lohnt sich zunächst ein stabiler Untergrund, auf dem das Board nicht davonrollt, wie zum Beispiel Gras.

 

AGIDA-Check

Dieser Trend verspricht nicht nur Spaß, sondern auch ein tolles Training. Also setze ein Statement für deinen Körper und die Umwelt. Schnapp dir ein Board und ab nach draußen! 

Spaß: 5 von 5
Challenge: 4 von 5
Adrenalin: 3 von 5
Anstrengung: 4 von 5
Kreativität: 3 von 5
Für Anfänger: 4 von 5
Für die Clique: 3 von 5

 

Fit trotz #bigcitylife – mit AGIDA

Alles probiert, aber das Brett und du, ihr werdet einfach nicht warm? Auch mit anderen Sportarten kannst du dich auf dem Asphalt fit halten. Hier stellen wir den Trend Parkour vor und hier dreht sich alles rund um das Thema Urban Sports.