Du bist schön, so wie du bist – und strahlst ganz ohne Make-up. Diese Botschaft hat einen Namen: Skinimalism. Das besagt, dass du nur wenige Beauty-Produkte brauchst. Im Fokus steht Natürlichkeit und dass du dich in deiner Haut wohlfühlst. Wir zeigen dir, wie Skin-Care, Beauty und Nachhaltigkeit dabei Hand in Hand gehen. 

 

Wie Social Media dein Selbstbild beeinflusst

Mit sich selbst zufrieden zu sein, ist ein tolles Gefühl. Nur manchmal ist das gar nicht so einfach. Vielleicht vergleichst du dich zu sehr mit anderen und bist bei deinem eigenen Aussehen megakritisch. Dazu trägt auch dein Umfeld bei: Vor allem die sozialen Medien transportieren realitätsfremde Schönheitsideale und bauen so einen starken Druck auf. Auf YouTube und Instagram etwa sind superaufwendige Make-up-Tutorials seit Jahren angesagt. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Bildbearbeitungs-Apps, die den „perfekten“ Look kreieren und das Gesicht wie glattgebügelt wirken lassen. Eigentlich sind Fältchen, Unebenheiten oder dunkle Augenringe jedoch ganz normal: Die wenigsten von uns haben perfekt glatte und porentief reine Haut. 

 

Was ist Skinimalism und wie funktioniert‘s?

Skinimalism setzt sich zusammen aus „Skin“ und „Minimalism“ und ist auf Instagram mittlerweile ein bekanntes Hashtag. Doch was bedeutet Minimalismus für die Haut? Statt unzählige Cremes, Toner und Co. zu verwenden, reduzierst du deine Beauty-Routine auf das Wesentliche.

 

Gleiches gilt auch für dein Make-up. Pickelchen oder Unebenheiten? No problem! Abdeckstift, Highlighter oder Mascara verwendest du, wie du gerade Lust hast – unabhängig davon, was in den sozialen Medien oder deinem Umfeld gerade angesagt ist.

Diese Benefits haben ein natürliches Make-up und nachhaltige Kosmetik

Wieso wir Skinimalism lieben? Weil der Trend unser Leben einfacher macht, für Body Positivity steht und außerdem unsere Umwelt schont.

 

  • Entspannung für deine Haut: Bei zu vielen Skincare-Produkten besteht die Gefahr, dass sie ihre Wirkung gegenseitig aufheben oder es zu Hautirritationen kommt. Hier gilt oft: weniger ist mehr!
     
  • Nachhaltigkeit: Plastik belastet die Umwelt. Es kann sich nicht vollständig abbauen und zersetzt sich stattdessen in immer kleiner werdende Kunststoffabfälle – sogenanntes Mikroplastik. Dieses gelangt in den Boden oder ins Meer und wandert über die Nahrungskette in unsere Körper. Außerdem verschwenden wir bei der Herstellung wichtige Ressourcen wie Erdöl – und jede Menge Energie. Gerade Cremes oder Make-up kaufst du häufig in Plastikverpackungen. Je weniger du konsumierst, desto weniger Müll produzierst du dabei. Tipp: In einigen Biomärkten, Drogerien oder Unverpackt-Läden bekommst du Gesichtscremes und manches Make-up in wiederbefüllbaren Dosen. Generell bietet es sich an, auf zertifizierte Naturkosmetik zu setzen. Deren Produkte kommen ganz ohne Mikroplastik, erdölbasierte Inhaltsstoffe oder künstliche Farb- und Duftstoffe aus.
     
  • Geldbeutelschonend: Beim Skinimalism-Trend wählst du deine Beauty-Produkte bewusst aus: In den Einkaufskorb kommt nur das, was du wirklich brauchst. Das bedeutet gleichzeitig, dass du weniger Geld für deine Pflegeprodukte ausgibst. Außerdem sparst du dir überflüssige Spontan-Käufe, die in der hintersten Ecke deines Badschranks ihr Dasein fristen.
     
  • Hier findest du Self-love-Inspiration: Skinimalism hilft dir dabei, dich auch ohne Make-up zu lieben. Coole Role Models sind zum Beispiel die Sängerin Alicia Keys, Ex-GNTM-Kandidatin Hanna mit ihrem Instagram-Profil Hanna_Bohnekamp oder Toni vom Insta-Account mutausbrüche. Sie werben für mehr Selbstakzeptanz, berichten von ihren eigenen Hautproblemen und zeigen sich öfter ungeschminkt im Netz. Infos zu Inhaltsstoffen von Cremes und Co. gibt’s außerdem bei xskincare. Auf seinem Account räumt der Biologie-Student Leon mit Beauty-Mythen auf und gibt wissenschaftlich fundierte Hautpflegetipps.  

 

Die richtige Hautpflege für deine Haut – dein skinimalistisches Beauty-Ritual

Mit abgespeckter Skincare bringst du deine Haut zum Strahlen und bekämpfst Hautunreinheiten. Welche Must-haves in deine Kosmetiktasche gehören, hängt von deinem Hauttyp ab. Vielleicht hast du Pickel, die du loswerden willst, oder deine Haut braucht dringend mehr Feuchtigkeit. Kauf dir nur Artikel, die für diesen Zweck bestimmt sind. Bei der Auswahl von Cremes und Make-up setzt du auf wenige hochwertige und nachhaltige Produkte.

 

Willst du dich nur auf die absoluten Basics beschränken? Grundsätzlich reichen für deine Abend- und Morgenroutine eine sanfte Reinigungsmilch oder ein Waschgel, eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor und eine feuchtigkeitsspendende Nachtcreme. 

 

Skinimalism: Der perfekte Glow kommt von innen

Setzt du auf Skinimalism, tust du deiner Haut und deinem Inneren etwas Gutes. Beides ist wichtig, denn: Körper und Seele sind gleichermaßen entscheidend für ein glückliches Leben. Unsere Healthy Habits helfen dir in kleinen Schritten dabei, in allen Bereichen gesunde Entscheidungen zu treffen. Auch unsere Umwelt spielt für dein Wohlbefinden eine wichtige Rolle. Mit Slow Fashion bist du stylish unterwegs, schonst aber gleichzeitig Ressourcen und unterstützt bessere Arbeitsbedingungen. Diese nachhaltigen Produkte sind nicht immer günstig. Damit dein Geldbeutel nicht leidet, nutze doch einfach den 360-Euro-AGIDA-Bonus und gönne dir etwas, was deinem Körper und der Umwelt guttut.

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