Workout mit Stand-Up-Paddling

Du suchst nach einem neuen Workout, bei dem sich Abenteuer und Entspannung abwechseln? Dann probiere es doch mal mit Stand-Up-Paddling, auch SUP genannt. Das Wasser-Workout aus Hawaii vereint Wellenreiten mit einer gemütlichen Paddeltour, ist perfekt für den Sommer und sorgt für ordentliche Effekte. Ist das wirklich so? Wir nehmen das im AGIDA-Check genauer unter die Lupe.

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Für Muckis muss man nicht zwangsweise ins Fitnessstudio! Auch weniger schweißtreibende Sportarten können Kraft aufbauen – so auch das Stand-Up-Paddling. Laut einer Studie bringt der Fun-Sport bei regelmäßiger Durchführung sogar einen größeren Kraftzuwachs als das Training im Studio. Durchs Paddeln, aber auch das ruhige Halten der Balance auf dem leicht wackeligen Brett, trainiert SUP nicht nur das Körpergefühl und die Arme, sondern vor allem auch die tiefen Schichten der Rumpfmuskulatur sowie die schrägen Bauchmuskeln. Und das auf leichte und spielerische Art und Weise. Fun, Fun, Fun hast du mit Stand-Up-Paddling auf jeden Fall. Aber keine Sorge: Wenn du nicht gezielt nach einer erfrischenden Abkühlung suchst, bleibst du dabei trocken. Denn die Boards sind aufgrund ihrer Breite sehr kippstabil.

 

Von Honolulu nach Hessen

Um zu sehen, ob dir SUP taugt, brauchst du weder eine eigene Ausrüstung, noch musst du ans Meer fahren. In Hessen gibt es zum Beispiel zahlreiche geeignete Spots auf der Lahn, dem Main oder auch auf verschiedenen Seen. An Verleihstationen oder bei Kanu- und Surfvereinen bekommst du das Equipment und kannst zum Teil sogar Kurse und geführte Touren buchen.

„Namastay“ auf dem Brett

Die SUP-Boards sind aber nicht nur zum Paddeln geeignet, sondern haben auch im Stillstand ihren Effekt. Fitnessübungen wie Crunches oder Kniebeugen bekommen auf dem Brett ein ganz neues Anstrengungs-Level. Besonders beliebt ist Yoga, denn durch das Durchführen und Halten der Übungen auf dem leicht wackligen Untergrund findest du nicht nur äußere, sondern auch innere Balance. Die Geräusche von Wind und Wasser sind außerdem die beste Meditation, die man sich für echte Tiefenentspannung wünschen kann. 

 

Hinweis: 

Bei starken Rückenproblemen oder während einer Schwangerschaft solltest du besser an Land bleiben.

 

Sightseeing mit dem Paddel

Von einem Highlight zum nächsten zu hetzen kann den schönsten Städtetrip vermiesen. Viel entspannter: Mit dem Board durch die Stadt gleiten und diese vom Wasser aus auf dich wirken lassen. In vielen europäischen Städten wie zum Beispiel Amsterdam, Venedig und Kopenhagen ist der Trend bereits angekommen. Oder du machst ganz im 2020-Stil Urlaub zuhause und erkundest Städte wie Frankfurt oder Marburg paddelnd.

 

Der AGIDA-Check

Stand-up-Paddling bringt nicht nur Hawaii-Vibes zu uns, sondern ist auch ein Workout für alle, die neue Herausforderungen suchen. 

Spaß: 5 von 5
Challenge: 4 von 5
Adrenalin: 2 von 5
Anstrengung: 3 von 5
Kreativität: 1 von 5
Für Anfänger: 4 von 5
Für die Clique: 5 von 5
Für Dates: 4 von 5

 

#stayfit – mit AGIDA

Du bist keine Wasserratte und stehst eher auf Trockenübungen? In unserem Magazin stellen wir dir auch andere Sporttrends vor, die du vielleicht noch nicht kennst. Klick dich rein.