Kleines Haus ganz groß

Träumst du von deinem eigenen kleinen Häuschen? Im Grünen und mit niedrigem ökologischem Fußabdruck? Oft bleibt es bei einem Traum. Laut des Deloitte Property Index rund um den Immobilienmarkt lebt nur etwa jeder zweite Deutsche im Eigenheim. Wohneigentum zu erwerben ist in Deutschland einfach zu teuer – und gerade für junge Menschen ist ein eigenes Haus oft unerschwinglich. Doch was, wenn es nur ein Minihaus wäre? Hier kommt ein Trend aus den USA ins Spiel: Tiny Houses. Sie bieten viele Vorteile. Tiny Houses kosten wenig Geld, der Bau braucht wenig Ressourcen und sie passen sich deinem individuellen Lebensstil an. Wo sonst findest du ein Haus, das mit dir umzieht, wenn du dich verändern willst?

 

Was ist ein Tiny House eigentlich?

Tiny Houses sind winzige Häuser. Möglich ist alles, vom Fünfzehn-Quadratmeter-Bauwagen bis zum Minihaus mit 100 Quadratmetern. Das Hashtag #tinyhouses zeigt dir auf Instagram die volle Bandbreite: vom mobilen Heim im umgebauten Schulbus bis zum Baumhaus. Gemeinsam haben sie, dass Platz neu gedacht wird. Auf engstem Raum muss alles untergebracht werden. Und was nicht ins Haus passt, passt auch nicht mehr ins Leben. Auf wenigen Quadratmetern zu leben, zwingt dich zur Ordnung. Das stärkt dein Wohlbefinden: Eine Studie der DePaul University in Chicago zeigte, dass eine ordentliche Umgebung glücklicher und entspannter macht. Du hast sicher bereits erlebt, wie befreiend es sein kann, dein Zuhause gründlich aufzuräumen und auszumisten. Beim Tiny House wird diese Befreiung Alltag. Wo kein Platz ist, entsteht kein Gerümpel.

Freiheit trifft auf Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wohnen ist dir wichtig? Mit einem winzigen Haus rückst du der Natur ein Stückchen näher. Es verbraucht weniger Ressourcen als ein übliches Haus und nimmt auf einem Grundstück wenig Platz weg. Heißt, es bleibt mehr Grün für dich übrig. Manche Tiny Houses sind so konzipiert, dass du damit autark leben kannst: Sie sind weder ans Strom- noch ans Wassernetz angeschlossen. Oft stehen diese Häuser auf Rädern und ihre Bewohner leben dort, wo der Wind sie hinträgt. Andere sind zwar fest aufgestellt, bestehen aber nur aus wenigen Fertigteilen, die sich innerhalb von wenigen Stunden ab- und an anderer Stelle wieder aufbauen lassen.

Wer sich ungern fest an einen Ort bindet, und beim Gedanken an ein Eigenheim für die Ewigkeit Muffensausen bekommt, liegt mit einem Tiny House richtig. Ein weiterer Pluspunkt: Manche Tiny Houses lassen sich erweitern, falls doch etwas mehr Platz gebraucht wird.

 

Was kostet ein Tiny House?

In Deutschland ist der Tiny-Houses-Trend noch neu. Es gibt bereits Anbieter, die fertige Häuser verkaufen. Die Kosten dafür liegen im kleinen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Das ist ein Bruchteil von dem, was ein „richtiges“ Haus kostet. Begabte Handwerker können sich Baupläne aus dem Internet laden und ihr Häuschen selbst errichten. Im deutschen Baurecht ist allerdings die Quadratmeterzahl des Gebäudes nicht entscheidend – für ein Minihaus brauchst du ein erschlossenes Grundstück und eine Baugenehmigung. Alternativ ist es an manchen Orten möglich, ein Tiny House auf einen Campingplatz zu stellen und dort den Wohnsitz anzumelden. Auch ein mobiles Heim darfst du nur an dafür zugelassenen Orten abstellen. So wird der Traum vom Wohnen direkt am See wahr – #urlaubsfeelingforever.

 

Weniger Besitz, mehr Zeit fürs Leben

„Mehr ist mehr“ hat als Statussymbol ausgedient. Wer weniger konsumiert, muss weniger Geld verdienen und kann so seine Arbeitszeit reduzieren. Ein Tiny House spart dir außerdem Arbeit im Haushalt. Diese Freizeit kannst du in Reisen oder in deine Hobbys investieren. AGIDA steht für dieses entspannte und stressfreie Leben: Als Online-Krankenkasse wickeln wir alle Angelegenheiten so easy ab, dass dir mehr Zeit für dich bleibt. Unsere Leistungen sorgen dafür, dass es dir dabei gut geht. Erfahre jetzt alles über deine Benefits als AGIDA-Mitglied.