Urban Gardening in deiner Stadt

Keine Lust mehr auf Asphalt-Dschungel? Dann hol dir ein Stück Natur in die Stadt. Das Stichwort lautet: Urban Gardening, also Gärtnern in der Stadt. Alles was du brauchst, ist Freude am Anpflanzen, ein bisschen Kreativität und eine kleine Freifläche in deiner Nähe. Du hast weder einen Balkon noch eine (Dach-) Terrasse und ein Schrebergarten ist dir zu spießig? In vielen Städten gibt es Gemeinschaftsgärten – zum Beispiel auf alten Gleisen, brachliegenden Geländen oder in Parks. Die Gruppen organisieren sich oft über eigene Webseiten, Facebook-Gruppen oder in alternativen Zentren. Höre dich einfach mal in deinem Kiez um! 

Auch bei der Umsetzung kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Es benötigt nicht mal zwangsweise einen Topf: Folge dem Upcycling-Trend und nutze, was da ist. Auch Tetrapaks, Konservendosen, Eierkartons oder PET-Flaschen lassen sich bepflanzen. Aus Glasflaschen oder Marmeladengläsern kannst du ein Mini-Treibhaus bauen. Wenig Platz? Dann staple nach oben und baue aus Leitern, Paletten, Kästen oder alten Schubladen ein Hochbeet.

Das tolle an Urban Gardening: Es macht nicht nur Spaß und bringt dich an die frische Luft, sondern verbessert auch ganz nebenbei Umwelt und Gesundheit. Denn:

  • Mit deinen Pflanzen lockst du Bienen an und sorgst für wichtige Artenvielfalt in der Stadt.
  • Je nachdem, was du bei dir pflanzt, wirst du zum Selbstversorger. Quasi vom eigenen Strauch direkt in den Mund. Dadurch müssen weniger Lebensmittel transportiert werden. Und weniger Transport = weniger CO2 in der Luft. 
  • Die kleinen Grünflächen machen die graue Tristesse der Stadt bunter und schaffen – je nach Größe – richtige Rückzugsoasen.  
  • Die durch Abgase verpestete Luft wird besser, deine Atemwege sagen Danke! 

Doch welche Pflanzen fühlen sich auch im urbanen Umfeld wohl? Ob Obst, Gemüse, Kräuter oder Schnittblumen – es geht mehr, als du vielleicht denkst. 

Mit diesen Tipps wachsen deine Pflanzen hoch hinaus: 

  • Versuche verschiedene Pflanzen und Sorten zu mischen. Denn Mischkulturen beeinflussen sich gegenseitig positiv: Sie helfen sich beim Wachsen – Krankheiten und Schädlinge haben außerdem weniger Chancen. Gut zusammen passen z. B. Tomaten und Petersilie. 
  • Nutze Schnittabfälle als Mulch. So verwendest du alles, außerdem ist das Bodenleben aktiver und die Feuchtigkeit hält sich besser. 
  • Pflanze insekten- und bienenfreundliche Pflanzen, z. B. Wildblumen oder Lavendel. So unterstützt du die Bestäubung.
  • Küchenabfälle wie Tee- oder Kaffeesatz sind der perfekte Dünger. 
  • Ziehe Pflanzen aus Abfällen. Aus Avocadokernen oder Ingwerwurzelstücken eine neue Pflanze entstehen zu lassen schafft (fast) jeder.  

Dir fehlt zurzeit das nötige Kleingeld? Auf Flohmärkten oder in Tauschgruppen auf Facebook bekommst du Setzlinge und Samen günstig – manchmal sogar umsonst. Oder du kreierst eine grüne Oase mit unserer Hilfe: schnapp dir einfach den AGIDA 360€ Bonus und setze ihn für Pflanzen oder Utensilien ein.